Sonntag. Noch nicht ganz dort, hier aber schon. Inzwischen wohl 7 Stunden Unterschied, oder?
Umgebungserforschung ist angebracht. Die Malls haben geschlossen, das erste Geld ist ausgegeben. Jetzt geht es daran, die Nachbarschaft zu erkunden und herauszufinden, welche Strasse wohin fuehrt, wie man am Besten von A nach B oder C nach D kommt und wie man sein Zuhause wiederfindet. Das Neue. Der Verkehr wird nicht so schlimm sein wie unter der Woche, der Jetlag ist bereits zu einem Viertel ueberwunden. Der Stadtplan bekommt die ersten Nutzungsrisse. Oder wurde das TomTom mitgenommen?
pathologe - 25. Okt, 06:24
Wow. Schon eine Nacht mindestens geschlafen. Oder am Tag. Bei dem Jetlag haut das bestimmt leicht rein. 6 Stunden muss man verkraften. Neue Eindruecke indes werden dafuer sorgen, dass die naechsten paar Tage erst einmal Funkstille herrscht. Zuviel ist da, so dass Anrufe zu Hause ausbleiben. Oder nur eingeschraenkt stattfinden. Derweilen bricht hier ein Wochenende an. Zeit, an die Augeflogene, die Flueggegewordene zu denken. Und sie zu vermissen.
pathologe - 24. Okt, 08:35
Mit Sicherheit sind die ersten 163 Euro vertelefoniert worden. Sind etwa anderthalb Stunden Gesprächszeit. Natürlich hätte es mich interessiert, wie gut der Flug war, ob am anderen Ende dann doch noch ein Bett, eine Wohnung, eine Begrüßung war. Oder kaltes Wasser, hineingestoßen und schwimmen lassen.
Jetzt fängt das langsam eVerstehen des anderen Akzents, der anderen Sprache an, die ja bereits in anderen Gegenden mit anderen Färbungen erlernt wurde. Jetzt fängt auch das Vergleichen der Preise an, erst mal mit den lebensnotwendigen Dingen. Brot (oder etwas, das so aussieht), Butter, Marmelade. Wurst, Käse, Duschgel, Tampons. Briefmarken (für die Ewiggestrigen und Archäologen) und Klopapier. Klopapier ist immens wichtig. Auch als Heulwisch, wovon in der nächsten Zeit (ich schätze den Durchbruch in 3 Tagen) sehr viel gebraucht wird.
Aber nun erst mal ausschlafen.
pathologe - 23. Okt, 08:08
Wenn ich etwas gelernt habe in all den ätzenden Gesprächen der letzten Zeit, dann nicht den Sinn darin zu erfragen. Es käme einem Urteil gleich, indem das Richtig dem Falsch gegenübergestellt war, und plädiert wurde nicht, wie es richtig gewesen wäre, auf die Grauzone dazwischen. Wir sollten vielmehr auf die Millionen von Grauwerten achten, als die schwarzen und weißen Enden zu suchen!
rinpotsche - 22. Okt, 23:23
Dieser Beitrag ist der erste, den ich fuer jemanden einstelle. Es ist ein Trostpflaesterchen, was ich versuche, taeglich zu verkleben. Sinnvoll werden die Eintraege wohl nie werden.
Abflug. Man haette ja wenigstens eine Flugmeilenkarte beantragen koennen. Um dann, am Ende, etwa den Gegenwert eines Kugelschreibers der Fluglinie aus dem Katalog zu erwerben. Fuer den Flachbildschirm mit 2 Meter Diagonale wird es nicht ganz reichen. Und ja, sie ist bestimmt gut weg- und dort angekommen.
pathologe - 22. Okt, 09:08
Da lese ich
auf AOL, dass
51 Prozent der Deutschen Sarrazin Recht geben was dessen Aussage bezueglich des Integrationswillens kopftuchtragender Muslimas betrifft. Weiterhin
stoesst seine These (...) nur bei Gruenen-Waehlern mehrheitlich auf Ablehnung.
Fassen wir mal zusammen. 51 Prozent sind dafuer, was Herr Sarrazin so absondert. Weiter im Text: 39 Prozent sind dagegen. Und das sind dann wohl Gruenen-Waehler. Mehrheitlich. Mehrheit? Na ja, wenn das so ist, dann muss das mit der Sitzverteilung und Regierung noch mal ueberarbeitet werden. Denn dann haetten die Gruenen ja mehrheitlich, laut obiger Aussage, 39 Prozent der Stimmen fuer sich vereinnahmen koennen.
Sollten die dann nicht auch regieren? Oder stimmt was nicht mit der Stimmenauszaehlung? Soll ja schon vorgekommen sein.
pathologe - 11. Okt, 14:23