Yo-Sie!
Da schlägt die Arbeitswelt gnadenlos zu und lässt einem keine Yeit, Beiträge zu schreiben.
Burgerland also. Man sirupt nur als Sprungbrett, um dann, irgendwann, im Rentnerparadies Florida anzukommen. Mit 65. Oder was halt so auf der Autobahn erlaubt ist. Und dann sich eine Auszeit nehmen.
pathologe - 30. Okt, 13:12
Dienstag Morgen. Hier. Der erste Montag ist rum. Der erste Arbeitstag, der erste Wochentag. Die Besorgungen sind gemacht, Milch, Brot und Käse eingekauft, Wurst auch. Cornflakes fuers Fruehstueck. Vielleicht war sogar Zeit fuer ein, zwei Mails oder einen kurzen Anruf. Die "habe ich vergessen"-Liste wird ergaenzt. Abenteuer Supermarkt: wo kriege ich was, das ähnlich wie das in Deutschland ist? Meist funktioniert es ja, aber moeglicherweise bereiten Sahne, Nierchen oder Pflaumenmus noch Probleme. Gummibärchen sind auch nicht immer erhältlich.
pathologe - 27. Okt, 07:01
Montag. Hier bereits, in Deutschland auch schon, aber frueher und dort sich dunkel ankuendigend. Erster Arbeitstag? Oder noch Eingewoehnungsphase? Das Leben an sich beginnt. Einkaufsliste: Wecker. Das wird, wenn nicht schon geschehen, die naechste Anschaffung sein. Vielleicht auch noch der Fahrplan der oeffentlichen Verkehrsmittel, denn ein eigenes Auto setzt doch bestimmt einen gueltigen, internationalen Fuehrerschein voraus.
Noch ist es interessant, Pfannkuchen mit Syrup zu essen oder bappsuesse Cerealien unbekannter Farbzusammenstellungen. Aber schon bald geht die Suche nach einem anstaendigen Brot los.
Also dann:
https://reisen.ciao.de/Toronto__Test_2590634
https://www.gutefrage.net/frage/wo-kann-man-in-toronto-am-besten-ausgehen
https://www.dieauswanderer.net/deutsche_lebensmittel_im_ausland
pathologe - 26. Okt, 06:48
Sonntag. Noch nicht ganz dort, hier aber schon. Inzwischen wohl 7 Stunden Unterschied, oder?
Umgebungserforschung ist angebracht. Die Malls haben geschlossen, das erste Geld ist ausgegeben. Jetzt geht es daran, die Nachbarschaft zu erkunden und herauszufinden, welche Strasse wohin fuehrt, wie man am Besten von A nach B oder C nach D kommt und wie man sein Zuhause wiederfindet. Das Neue. Der Verkehr wird nicht so schlimm sein wie unter der Woche, der Jetlag ist bereits zu einem Viertel ueberwunden. Der Stadtplan bekommt die ersten Nutzungsrisse. Oder wurde das TomTom mitgenommen?
pathologe - 25. Okt, 06:24
Wow. Schon eine Nacht mindestens geschlafen. Oder am Tag. Bei dem Jetlag haut das bestimmt leicht rein. 6 Stunden muss man verkraften. Neue Eindruecke indes werden dafuer sorgen, dass die naechsten paar Tage erst einmal Funkstille herrscht. Zuviel ist da, so dass Anrufe zu Hause ausbleiben. Oder nur eingeschraenkt stattfinden. Derweilen bricht hier ein Wochenende an. Zeit, an die Augeflogene, die Flueggegewordene zu denken. Und sie zu vermissen.
pathologe - 24. Okt, 08:35
Mit Sicherheit sind die ersten 163 Euro vertelefoniert worden. Sind etwa anderthalb Stunden Gesprächszeit. Natürlich hätte es mich interessiert, wie gut der Flug war, ob am anderen Ende dann doch noch ein Bett, eine Wohnung, eine Begrüßung war. Oder kaltes Wasser, hineingestoßen und schwimmen lassen.
Jetzt fängt das langsam eVerstehen des anderen Akzents, der anderen Sprache an, die ja bereits in anderen Gegenden mit anderen Färbungen erlernt wurde. Jetzt fängt auch das Vergleichen der Preise an, erst mal mit den lebensnotwendigen Dingen. Brot (oder etwas, das so aussieht), Butter, Marmelade. Wurst, Käse, Duschgel, Tampons. Briefmarken (für die Ewiggestrigen und Archäologen) und Klopapier. Klopapier ist immens wichtig. Auch als Heulwisch, wovon in der nächsten Zeit (ich schätze den Durchbruch in 3 Tagen) sehr viel gebraucht wird.
Aber nun erst mal ausschlafen.
pathologe - 23. Okt, 08:08
Dieser Beitrag ist der erste, den ich fuer jemanden einstelle. Es ist ein Trostpflaesterchen, was ich versuche, taeglich zu verkleben. Sinnvoll werden die Eintraege wohl nie werden.
Abflug. Man haette ja wenigstens eine Flugmeilenkarte beantragen koennen. Um dann, am Ende, etwa den Gegenwert eines Kugelschreibers der Fluglinie aus dem Katalog zu erwerben. Fuer den Flachbildschirm mit 2 Meter Diagonale wird es nicht ganz reichen. Und ja, sie ist bestimmt gut weg- und dort angekommen.
pathologe - 22. Okt, 09:08